Während der Untersuchung liegt der Patient auf dem verschiebbaren Tisch des Geräts, der langsam durch die ringförmige Öffnung (Gantry) des Computertomographen bewegt wird. Gleichzeitig rotieren die Röntgenröhre und die Detektoren um den betreffenden Körperabschnitt und erfassen fortlaufend Schnittbilder. Die Röntgenstrahlen werden je nach Dichte und Zusammensetzung des durchstrahlten Gewebes unterschiedlich stark abgeschwächt. Dadurch lassen sich verschiedene Strukturen – wie Knochen, Luft oder Flüssigkeiten – voneinander unterscheiden.
Die aufgezeichneten Intensitätsunterschiede werden von den Detektoren registriert, in digitale Signale umgewandelt und anschließend als Graustufenbilder auf dem Monitor dargestellt. Auf diese Weise können krankhafte Veränderungen zuverlässig sichtbar gemacht und von erfahrenen Radiologinnen und Radiologen beurteilt werden. Aufgrund ihrer hohen Detailgenauigkeit zählt die CT heute zu den bedeutendsten diagnostischen Verfahren in der Radiologie.
Wir setzen einen modernen 128-Zeilen-Computertomographen des Typs Siemens Somatom Perspective ein. Dieses Gerät ermöglicht die simultane Aufnahme von bis zu 128 Schichten und passt die Strahlendosis während der Untersuchung automatisch und individuell an den jeweiligen Patienten an.

