Röntgen
Bei der Röntgenuntersuchung werden mithilfe einer Röntgenröhre elektromagnetische Strahlen gezielt durch die zu untersuchenden Körperregion gesendet. Das Verfahren ist bewährt, schnell durchführbar und eignet sich besonders zur Darstellung von Knochenstrukturen und bestimmten Organveränderungen.
Für folgende Krankheitsbilder eignet sich eine Röntgen-Untersuchung:
– Knochenbrüche
– Gelenkverletzungen
– Arthrose
– Fehlstellungen der Wirbelsäule
– Osteoporosezeichen
– Kontrolle von Implantaten und Prothesen
Beispiele
– Hand- oder Sprunggelenksfraktur
– Hüftprothesenkontrolle
– Skoliose-Diagnostik
Röntgenaufnahmen des Brustkorbs dienen der Beurteilung von:
– Lunge
– Herz
– Pleura
– Rippen
Typische Anwendungen
– Lungenentzündung
– Pleuraerguss
– Pneumothorax
– Herzvergrößerung
– chronische Lungenerkrankungen
Röntgen-Durchleuchtung
Bei einer Röntgen-Durchleuchtungsuntersuchung werden mit Hilfe von Röntgenstrahlen Bewegungen und Funktionen im Körper in Echtzeit sichtbar gemacht. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert je nach Fragestellung meist zwischen wenigen Minuten und etwa 30 Minuten.
Vor der Untersuchung
Je nach Untersuchung kann es notwendig sein:
– mehrere Stunden nüchtern zu bleiben,
– Schmuck oder Metallgegenstände abzulegen,
– oder ein Kontrastmittel zu trinken bzw. über einen Katheter zu erhalten.
Das medizinische Personal erklärt Ihnen den genauen Ablauf vor Beginn.
Während der Untersuchung
Sie liegen oder stehen auf einem Untersuchungstisch. Über Ihnen befindet sich das Röntgengerät. Der Arzt oder die Radiologie-Fachkraft beobachtet die Bilder live auf einem Monitor.
Oft werden Sie gebeten:
– zu schlucken,
– die Luft anzuhalten,
– sich zu drehen,
– oder die Position zu wechseln.
Falls ein Kontrastmittel verwendet wird:
– kann es warm im Körper werden,
– oder einen kurzfristig metallischen Geschmack verursachen.
Das ist normalerweise harmlos und vergeht rasch.
Die Untersuchung selbst verursacht keine Schmerzen. Manche Positionen oder das Einführen eines Katheters können jedoch kurz unangenehm sein.
Was sieht man dabei?
Mit der Durchleuchtung können Bewegungen und Abläufe im Körper beurteilt werden, zum Beispiel:
– den Schluckvorgang,
– die Bewegung von Magen und Darm,
– Blutgefäße,
– Gelenke,
– oder die Lage medizinischer Instrumente während eines Eingriffs.
Strahlenbelastung
Die Untersuchung verwendet Röntgenstrahlen. Die Strahlendosis wird so niedrig wie möglich gehalten. Moderne Geräte arbeiten mit sehr geringer Strahlung und kurzen Aufnahmezeiten.
Bitte informieren Sie das Personal unbedingt:
– wenn Sie schwanger sind,
– oder eine Schwangerschaft möglich ist.
Nach der Untersuchung
In den meisten Fällen können Sie sofort wieder essen, trinken und nach Hause gehen.
Nach Kontrastmitteln gilt:
– viel trinken hilft, das Mittel auszuscheiden,
– der Stuhl kann nach Bariumbrei vorübergehend heller sein.
Das Ergebnis wird anschließend von einem Radiologen ausgewertet und an Ihren behandelnden Arzt weitergegeben.







